Ausgangspunkt des mGK Kompass ist meine Bachelorarbeit zur medienbezogenen Gesundheitskompetenz. Darin habe ich untersucht, welche Fähigkeiten Menschen brauchen, um digitale Medien gesundheitsbewusst, selbstbestimmt und reflektiert zu nutzen.

Die Anwendung überträgt zentrale Gedanken der Arbeit in konkrete Lern- und Reflexionsangebote für Erwachsene. Im Mittelpunkt stehen vier Bereiche: zeitliche, kognitive, emotional-soziale und körperliche Nutzungssituationen.

So funktioniert der Kompass

Vom Beobachten zum Erproben

Standort bestimmen

Eine Selbsteinschätzung hilft dabei, eigene Routinen und Belastungssituationen genauer zu betrachten. Die Auswertung gibt Orientierung und schlägt passende Einstiege vor.

Zusammenhänge verstehen

Kurze Lernmodule greifen typische Situationen aus Arbeits- und Lebensalltag auf: Unterbrechungen, Erreichbarkeit, Zeitgestaltung, soziale Dynamiken und körperliche Signale.

Veränderungen erproben

Challenges laden dazu ein, einzelne Bedingungen im Alltag bewusst zu verändern und die Wirkung zu beobachten. Kleine Versuche stehen im Vordergrund.

Entwicklung beobachten

Tagesfragen, persönliche Notizen und eine freiwillige erneute Standortbestimmung nach vier Wochen machen Veränderungen sichtbar.

Für Erwachsene entwickelt

Medienkompetenz bleibt eine lebenslange Aufgabe

Digitale Anforderungen verändern sich weiter: neue Kommunikationskanäle, ständige Erreichbarkeit, Informationsfülle und der zunehmende Einsatz von KI gehören für viele Menschen zum Alltag. Der mGK Kompass setzt deshalb dort an, wo digitale Medien tatsächlich genutzt werden – im Beruf, in der Weiterbildung und im privaten Alltag.

Die Anwendung kann ohne Benutzerkonto genutzt werden. Persönliche Eingaben und Fortschrittsdaten werden lokal im Browser gespeichert. Über die Datensicherung lassen sie sich auf ein anderes Gerät übertragen.